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Pressemitteilung |
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Am Samstag, den 10. Juli 2004 wurden die Hessischen Kata-Meisterschaften
in Mörfelden/Walldorf ausgetragen. Besonders erfolgreich waren auch dieses
Jahr wieder die Starter vom Judoclub Renshinkan Gelnhausen. Dieser Verein
war im letzten Jahr Ausrichter der Meisterschaften. In zwei der vier
Disziplinen holten sich die Gelnhäuser den Hessenmeistertitel, dazu kamen
zweimal Bronze und ein siebter Platz.
Vor allem im Nage-no-kata Jugendpokal dominierten die Gelnhäuser das
Siegertreppchen. Kerstin Auerbach und Katja Siedler, bereits in den
vergangenen Jahren sehr erfolgreich, machten ihren Traum wahr und wurden
zum ersten Mal Hessenmeister in ihrer Disziplin. Dabei stand die Teilnahme
der beiden aufgrund einer Krankheit lange auf der Kippe. Zweiter wurde ein
Paar aus Büdingen. Auf dem dritten Platz stand der neue Gelnhäuser
Nachwuchs: Malte Volkwein und Marian Roth starteten zum ersten Mal
überhaupt auf mit ihrer Kata auf einer Meisterschaft. Sie haben erst
dieses Jahr mit dem Training begonnen und zeigten gleich eine
hervorragende Leistung. Die Aussichten für eine noch bessere Platzierung
im nächsten Jahr stehen gut.
Bei den Erwachsenen ging der Hessenmeistertitel ebenfalls zum ersten Mal
an die Gelnhäuser: Eva und Michael Anton, im letzten Jahr dritte,
schafften es diesmal ganz nach oben zu kommen. Mit Freude konnten sie den
Pokal für den 1. Platz entgegennehmen. Michael Anton startete außerdem
noch als Prüfungspartner für Mareike Kalweit. Kalweit belegte mit ihm den
siebten Platz und bestand damit das Prüfungsfach Kata für ihre Prüfung zum
schwarzen Gürtel.
In der Ju-no-kata belegten Martina Matzanke und Frank Mengelbier den
dritten Platz. Die beiden waren vor kurzem erst auf den
Weltmeisterschaften in Wien mit ihrer Kata auf den vierten Platz gekommen.
Dies zeigt das hohe Niveau der Hessischen Judoka in dieser Sportart.
Neu in der Katame-no-kata starteten Eva und Michael Anton. Sie konnten
sich jedoch nicht in den vorderen Rängen platzieren.
Keine Gelnhäuser Starter gab es in der fünften Disziplin, der
Kodokan-goshin-justsu. Diese Kata zeigt Selbstverteidigungstechniken, die
Katame-no-kata ist die Kata der Bodentechniken, die Nage-no-kata die der
Standtechniken. Die Ju-no-kata, sehr gut zum Aufwärmen und Dehnen der
Muskeln geeignet, zeigt allgemeine Judo-Prinzipien. Alle Kata dienen dem
Judoka zum Training und zur Perfektionierung seiner Technik. Kata ist eine
fest vorgegebene Folge von Angriffen und Verteidigungen, welche höchste
Konzentration und Präzision verlangen. So ist es nicht verwunderlich, dass
man für eine gute Kata viele Jahre intensiv trainieren muss.
Intensives Training wird nun auch von den platzierten Gelnhäusern
verlangt: Alle Paare, die unter die ersten drei gekommen sind, haben sich
für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Diese werden im Oktober in
Nussloch bei Heidelberg ausgerichtet. Vier Paare aus Gelnhausen werden
voraussichtlich starten und ihr Können gegen die Konkurrenz aus ganz
Deutschland unter Beweis stellen müssen.
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Eva Anton, Pressewartin
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