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Pressemitteilung |
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Große Erfolge hatte der Judoclub Renshinkan Gelnhausen am Wochenende in
Nußloch bei Heidelberg zu verbuchen. Hier fanden die diesjährigen Deutschen
Kata-Meisterschaften im Judo statt. Aus Gelnhausen waren ursprünglich vier
Paare gemeldet. Sie hatten sich an den Hessischen Kata-Meisterschaften im
Juli für die Wettkämpfe in Nußloch qualifiziert und seit dem darauf
vorbereitet.
Zwei Tage vor den Deutschen Meisterschaften erkrankte die Athletin Katja
Siedler leider schwer. Für sie konnte jedoch ein Judoka aus Wiesbaden, Lars
Racky, einspringen und mit Kerstin Auerbach im Jugendpokal der Nage-no-Kata
starten. Racky war 2003 Hessischer Meister und somit in der Lage kurzfristig
an den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen.
Kata ist eine Form des Judo, die von zwei Judoka gemeinsam ausgeübt wird.
Hierbei geht es nicht wie bei den normalen Wettkämpfen darum, zu gewinnen,
sondern die Techniken möglichst perfekt auszuführen. Bei den Deutschen
Meisterschaften werden vier verschiedene Kata gezeigt. Bei der Bekanntesten,
der Nage-no-Kata, werden Standtechniken demonstriert. Sie ist auch die
Einzige Kata, in der es auch einen Jugendpokal gibt. In der Ju-no-Kata geht
es um Geschmeidigkeit und darum, das Gleichgewicht des Gegners zu brechen.
Und schließlich werden eine Selbstverteidigungs-Kata und eine Kata für
Bodentechniken gezeigt.
Drei der vier Paare aus Gelnhausen starteten in der Nage-no-Kata, zwei davon
im Jugendpokal. Diese Meisterschaft wurde am Samstag ausgetragen. Eva und
Michael Anton starteten als Erste in der Nage-no-kata der Erwachsenen. Sie
hatten mit 27 Paaren sehr viel Konkurrenz. In der Vorrunde, bei der die
teilnehmenden Paare in zwei sogenannte Pools aufgeteilt wurden, zeigten
Anton und Anton eine technisch sehr schöne Kata. Entgegen aller Erwartungen
reichte es trotzdem nur zum 5. Platz ihres Pools. Das war in sofern sehr
schade, da die ersten Vier aus jedem Pool in die Endrunde kommen. In der
Endwertung stehen die Beiden somit auf dem 9. Platz.
Malte Volkwein und Marian Roth starteten das erste Mal bei der Deutschen
Kata-Meisterschaft und mussten gleich als erstes Jugendpaar auf die Matte.
Auch hier gab es eine Vorrunde, aus der sie als 3. hervorgingen. Bei der
Jugend kommen nur die ersten drei Paare von diesmal insgesamt 11 Paaren
weiter. Der Abstand zu den Viertplazierten war jedoch deutlich. In der
Endrunde kamen Volkwein und Roth letztendlich auf Rang 6. Dies ist ein
überraschend großer Erfolg, da sie erst seit einem guten halben Jahr diese
Kata üben.
Als Letzte am Samstag zeigte die Gelnhäuserin Kerstin Auerbach zusammen mit
dem Wiesbadener Lars Racky ihre Kata ebenfalls im Jugendpokal. Für beide war
es die dritte Deutsche Meisterschaft, jedoch die erste gemeinsame Teilnahme.
Insgesamt hatten sie zusammen nur zweimal trainieren können. Trotzdem
gewannen sie die Vorrunde deutlich mit 80 Punkten Vorsprung (720 Punkte). In
der Endrunde wurde es dann ausgesprochen knapp. Am Ende überzeugte ihre
Leistung jedoch und somit gewannen die Beiden ihren ersten Deutschen
Meister-Titel. Dies ist der erste Deutsche Meiser-Titel überhaupt, den ein
Gelnhäuser Judoka errang.
Das letzte Gelnhäuser-Paar startete am Sonntag in der Ju-no-Kata. Martina
Matzanke und Frank Mengelbier hatten sehr starke Konkurrenz. In der Vorrunde
erreichten sie den 3. Platz und kamen so in die Endrunde. „Da haben wir
unsere beste Kata überhaupt gelaufen“, so Matzanke. Auch hier entsprachen
die Erwartungen nicht der letztendlichen Bewertung: Mit dem 6. Platz sind
Matzanke und Mengelbier nicht zufrieden.
Trotzdem: Zwei erste, ein zweiter und ein dritter Platz bei den Hessischen
Meisterschaften im Juli und ein erster, zwei sechste und ein neunter Platz
bei den Deutschen Meisterschaften - diese Bilanz zeigt, dass das Jahr 2004
in Sachen Kata für den Judoclub Renshinkan Gelnhausen das erfolgreichste in
der Vereinsgeschichte war!
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Eva Anton, Pressewartin
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