Pressemitteilung

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30./31.10.04 -- Deutsche Kata-Meisterschaften

Kata

Erfolgreiche Teilnahme der Gelnhäuser bei Deutscher Meisterschaft

Deutscher Meister-Titel für Kerstin Auerbach und Lars Racky

Große Erfolge hatte der Judoclub Renshinkan Gelnhausen am Wochenende in Nußloch bei Heidelberg zu verbuchen. Hier fanden die diesjährigen Deutschen Kata-Meisterschaften im Judo statt. Aus Gelnhausen waren ursprünglich vier Paare gemeldet. Sie hatten sich an den Hessischen Kata-Meisterschaften im Juli für die Wettkämpfe in Nußloch qualifiziert und seit dem darauf vorbereitet.
Zwei Tage vor den Deutschen Meisterschaften erkrankte die Athletin Katja Siedler leider schwer. Für sie konnte jedoch ein Judoka aus Wiesbaden, Lars Racky, einspringen und mit Kerstin Auerbach im Jugendpokal der Nage-no-Kata starten. Racky war 2003 Hessischer Meister und somit in der Lage kurzfristig an den Deutschen Meisterschaften teilzunehmen.
Kata ist eine Form des Judo, die von zwei Judoka gemeinsam ausgeübt wird. Hierbei geht es nicht wie bei den normalen Wettkämpfen darum, zu gewinnen, sondern die Techniken möglichst perfekt auszuführen. Bei den Deutschen Meisterschaften werden vier verschiedene Kata gezeigt. Bei der Bekanntesten, der Nage-no-Kata, werden Standtechniken demonstriert. Sie ist auch die Einzige Kata, in der es auch einen Jugendpokal gibt. In der Ju-no-Kata geht es um Geschmeidigkeit und darum, das Gleichgewicht des Gegners zu brechen. Und schließlich werden eine Selbstverteidigungs-Kata und eine Kata für Bodentechniken gezeigt.
Drei der vier Paare aus Gelnhausen starteten in der Nage-no-Kata, zwei davon im Jugendpokal. Diese Meisterschaft wurde am Samstag ausgetragen. Eva und Michael Anton starteten als Erste in der Nage-no-kata der Erwachsenen. Sie hatten mit 27 Paaren sehr viel Konkurrenz. In der Vorrunde, bei der die teilnehmenden Paare in zwei sogenannte Pools aufgeteilt wurden, zeigten Anton und Anton eine technisch sehr schöne Kata. Entgegen aller Erwartungen reichte es trotzdem  nur zum 5. Platz ihres Pools. Das war in sofern sehr schade, da die ersten Vier aus jedem Pool in die Endrunde kommen. In der Endwertung stehen die Beiden somit auf dem 9. Platz.
Malte Volkwein und Marian Roth starteten das erste Mal bei der Deutschen Kata-Meisterschaft und mussten gleich als erstes Jugendpaar auf die Matte. Auch hier gab es eine Vorrunde, aus der sie als 3. hervorgingen. Bei der Jugend kommen nur die ersten drei Paare von diesmal insgesamt 11 Paaren weiter. Der Abstand zu den Viertplazierten war jedoch deutlich. In der Endrunde kamen Volkwein und Roth letztendlich auf Rang 6. Dies ist ein überraschend großer Erfolg, da sie erst seit einem guten halben Jahr diese Kata üben.
Als Letzte am Samstag zeigte die Gelnhäuserin Kerstin Auerbach zusammen mit dem Wiesbadener Lars Racky ihre Kata ebenfalls im Jugendpokal. Für beide war es die dritte Deutsche Meisterschaft, jedoch die erste gemeinsame Teilnahme. Insgesamt hatten sie zusammen nur zweimal trainieren können. Trotzdem gewannen sie die Vorrunde deutlich mit 80 Punkten Vorsprung (720 Punkte). In der Endrunde wurde es dann ausgesprochen knapp. Am Ende überzeugte ihre Leistung jedoch und somit gewannen die Beiden ihren ersten Deutschen Meister-Titel. Dies ist der erste Deutsche Meiser-Titel überhaupt, den ein Gelnhäuser Judoka errang.
Das letzte Gelnhäuser-Paar startete am Sonntag in der Ju-no-Kata. Martina Matzanke und Frank Mengelbier hatten sehr starke Konkurrenz. In der Vorrunde erreichten sie den 3. Platz und kamen so in die Endrunde. „Da haben wir unsere beste Kata überhaupt gelaufen“, so Matzanke. Auch hier entsprachen die Erwartungen nicht der letztendlichen Bewertung: Mit dem 6. Platz sind Matzanke und Mengelbier nicht zufrieden.
Trotzdem: Zwei erste, ein zweiter und ein dritter Platz bei den Hessischen Meisterschaften im Juli und ein erster, zwei sechste und ein neunter Platz bei den Deutschen Meisterschaften - diese Bilanz zeigt, dass das Jahr 2004 in Sachen Kata für den Judoclub Renshinkan Gelnhausen das erfolgreichste in der Vereinsgeschichte war!

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Eva Anton, Pressewartin

pressewart@renshinkan.de