![]() |
Pressemitteilung |
zurück vor |
![]()
Am vergangenen Samstag zeigten die Gelnhäuser Judoka vom Judoclub Renshinkan mal wieder ihre Überlegenheit in Sachen Kata in Hessen. Der Verein schickte die meisten Paare auf die Hessischen Kata-Meisterschaften 2005 in Fernwald-Steinbach bei Gießen.
Jedoch nicht nur in der Teilnehmerzahl waren die Gelnhäuser überlegen: Sie erreichten auch die besten Platzierungen.
In der Nage-no-kata Jugend gewannen Kerstin Auerbach und Lars Racky (Judoclub Wiesbaden) den Hessenmeistertitel. Auerbach und Racky sind die amtierenden Deutschen Meister in ihrer Disziplin. Diesen Titel hatten sie im vergangenen Jahr gemeinsam errungen, da Auerbachs Partnerin aus Gelnhausen kurzfristig ausgefallen war.
Einen weiteren Platz auf dem Treppchen holte sich ebenfalls ein Nachwuchs-Paar aus Gelnhausen. Malte Volkwein und Marian Roth, letztes Jahr die Drittplatzierten, konnten sich diesmal auf den 2. Platz vorkämpfen und damit ein Jugendpaar aus Büdingen hinter sich lassen, das letztes Jahr noch vor ihnen lag. Volkwein und Roth waren letztes Jahr zum ersten Mal gestartet. Seitdem konnten sie ihre Leistung erfreulicherweise extrem verbessern. Das fleißige Training hat sich ausgezahlt.
Bei den Erwachsenen verteidigten Eva und Michael Anton erfolgreich ihren Hessenmeistertitel in der Nage-no-kata. Sie setzten sich mit großem Abstand gegen die Konkurrenz von insgesamt 12 Paaren durch.
Besonders erfreulich ist auch der Erfolg von Christopher Braun und Sebastian Zander-Walz in der Nage-no-kata Erwachsene. Braun und Zander-Walz haben gerade erst für ihre Braungurtprüfung in die Disziplin Kata hereingeschnuppert und nach bestandener Prüfung aus Interesse die übrigen Techniken ebenfalls dazugelernt. Die vollständige Kata üben beide erst seit ein paar Wochen, trotzdem erreichten sie einen beachtlichen 4. Platz. Sie lagen somit als frische Braungurte vor vielen Paaren, die sich auf ihre Schwarzgurtprüfung anfang Juli vorbereiten, in der die Kata als Prüfungsfach vorgesehen ist. Mit der erreichten Punktzahl hätten sie dieses Fach sogar schon bestanden, wenn sie innerhalb des nächsten Jahres ihre Prüfung zum schwarzen Gürtel ablegen würden. Vielleicht erhalten Braun und Zander-Walz sogar die Chance dieses Jahr schon an den Deutschen Kata-Meisterschaften teilzunehmen.
In der Ju-no-kata stand ebenfalls ein Gelnhäuser Paar auf dem Treppchen: Martina Matzanke und Frank Mengelbier, letztes Jahr auf dem 3. Platz, zeigten eine sehr gute Kata und erreichten damit den 2. Platz.
Es haben sich somit wieder vier Paare aus Gelnhausen für die Deutschen Kata-Meisterschaften im November in Königs-Wusterhausen bei Berlin qualifiziert.
Dieses Jahr kam zum ersten Mal ein neues Bewertungssystem zum Einsatz. Auf jede Technik gibt es demnach nun maximal 10 anstelle von 6 Punkten. Dafür fließt der Gesamteindruck direkt in jede Technik mit ein, statt wie früher gruppenweise und getrennt bewertet zu werden.
Es soll mit diesem System mehr Wert auf die exakte technische Ausführung gelegt werden. Nur wenn die Technik stimmt, kann man mehr als 6 Punkte bekommen. Dann erst fließen Harmonie und Timing in die Bewertung ein.
Auch bei den Deutschen Meisterschaften wird das neue System zur Anwendung kommen und hoffentlich für gerechtere Bewertungen sorgen.
![]()
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Eva Anton, Pressewartin
![]()