Pressemitteilung

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5/6.11.05 -- Deutsche Kata-Meisterschaften

Kata

Vize-Meister-Titel in der Bundeshauptstadt

Vergangenes Wochenende konnten die Judoka des JC Renshinkan Gelnhausen einmal mehr ihr Können im Bereich Kata beweisen. Bei den Deutschen Meisterschaften in Königs Wusterhausen bei Berlin platzierten sich alle vier teilnehmenden Paare unter den ersten 7. Damit stellte der Verein erneut die meisten Teilnehmer und war in fast jeder Kata vertreten.
Die Meisterschaft war ausgesprochen liebevoll organisiert. Die Fahnen der 16 Bundesländer schmückten die Halle, der Zeitplan wurde eingehalten und das Buffet auf Schloss Dracula wurde von allen als sehr originell und amüsant wahrgenommen.
Die Wettkämpfe begannen am Samstag, den 5. November, mit der feierlichen Eröffnung und dem Einmarsch der Sportler. Der Präsident des Deutschen Judo-Bundes und der 1. Vorsitzende des Ausrichter-Vereins begrüßten die Aktiven und wünschten allen gutes Gelingen. Anschließend wurde die Meisterschaft mit dem Klang eines japanischen Gongs eröffnet.
Als erstes bekam das Jugendpaar des Judo-Club Renshinkan Malte Volkwein und Marian Roth die Gelegenheit ihre Kata zu zeigen. Sie starteten im Jugendpokal der Nage-no-Kata. Bei dieser Kata werden 15 Wurftechniken jeweils beidseitig aus vorgegebenen Situationen heraus ausgeführt. Besonders Spannung, Timing und exakte Ausführung sind hier gefragt. Als zweites Jugendpaar startete die Vorjahressiegerin Kerstin Auerbach mit ihrem Wiesbadener Partner Lars Racky. Auch dieses Duo nahm ein weiteres Jahr im Jugendpokal der Nage-no-Kata teil. Beide Paare qualifizierten sich für die Endrunde, in der sie abermals ihr Können präsentieren mussten. Mit dieser Vorführung platzierten sich Volkwein und Roth auf dem 5. Platz und verbesserten sich damit um einen Platz in Vergleich zum Vorjahr. Auerbach und Racky waren trotz härterer Konkurrenz und ungünstigen Bedingungen bei der Vorbereitung mal wieder in der Spitze der Nage-no-kata Jugend vertreten. Nach ihrem Titel im letzten Jahr errangen sie dieses Mal den Vize-Meister-Titel.
Zeitgleich zu den Jugendlichen machten auch die Erwachsenen die Deutschen Meister in der Nage-no-Kata unter sich aus. Hier starteten die Hessischen Meister Eva und Michael Anton. Das Paar lief eine gute Kata, mit der sie sich schließlich auf Rang 7 platzierten und damit nur knapp den Einzug in die Endrunde verpassten.
Am Sonntag zeigten auch die zwei letzten Sportler des JC Renshinkan, was sie konnten. Frank Mengelbier und Martina Matzanke starteten in der Ju-no-Kata, der Kata der Geschmeidigkeit. Hier achten die Bewerter besonders auf Spannung, Genauigkeit und Ausstrahlung. Diese Kriterien erfüllten die beiden sehr gut und zogen somit in die Endrunde ein. Nach einer zweiten guten Demonstration belegten sie am Ende den 5. Platz vor den ehemaligen Deutschen Meistern.
Ein neues Bewertungssystem sorgte zeitweilig für Verwirrung. Statt wie früher 6 gibt es nun 10 Punkte, von denen die Punkte ab 7 nur bei perfekter Technik für besondere Harmonie und Ausstrahlung vergeben werden.
In allen Kata war die Konkurrenz wesentlich härter geworden. Die Leistungen der vorderen Paare lagen viel näher zusammen als noch im letzten Jahr, auch wenn weniger Sportler teilnahmen. Mit ihren Ergebnissen zeigten die Gelnhäuser jedoch, dass sie auch dieser Herausforderung gewachsen sind.


Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Eva Anton, Pressewartin

pressewart@renshinkan.de