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Pressemitteilung |
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Die Sommerferien haben sich die 45 Judoka des Gelnhäuser Judoclubs Renshinkan am vergangenen Samstag, den 1. Juli wohl verdient. Alle legten in der Turnhalle der Philipp-Reis-Schule erfolgreich ihre Prüfung zum nächsthöheren Gürtelgrad ab. Dabei hatten sie bei der Demonstration ihrer erlernten Techniken mit besonders schweren Umständen zu kämpfen: Allein die Hitze hätte viele dazu bringen können, sich lieber im Schwimmbad zu vergnügen. Doch da aus Sicherheitsgründen die Fenster der Halle nicht mehr geöffnet werden können, war die Luft spätestens in der zweiten Hälfte der Prüfung für Eltern, Prüfer und natürlich besonders die sportlich aktiven Judoka unerträglich. Umso höher muss die Leistung der Kinder und Jugendlichen angesehen werden, die trotz dicker Luft insgesamt eine sehr schöne Prüfungsleistung zeigten.
In der ersten Prüfungshälfte waren die 27 Anfänger des Samstagstrainings an der Reihe, den Prüfern Martina Matzanke, Mareike Kalweit, Eva und Michael Anton ihr Können zu beweisen. Sie überzeugten mit ihren Wurf-, Fall- und Bodentechniken sowie am Ende mit einem Bodenrandori, also einem Übungskampf im Boden. Für alle war es die erste Prüfung und von daher ein besonders schönes Erfolgserlebnis, sich den weiß-gelben Gürtel um die Judojacke binden zu dürfen.
Um 14 Uhr ging es dann weiter mit den 18 Fortgeschrittenen. Jetzt waren zusätzlich Hebeltechniken, eigene Lösungen für vorgegebene Ausgangssituationen im Stand und Boden sowie Übungskämpfe im Stand gefragt. Für den einzigen Anwärter des grünen Gürtels gab es zusätzlich noch das Prüfungsfach Kata, bei dem eine vorgegebene Technikabfolge in traditioneller Form gezeigt werden muss. Dieses Fach setzt besondere Konzentrationsfähigkeit sowie eine gute Körperbeherrschung und Sicherheit in den Judotechniken voraus. Die Leistungen in diesem Prüfungsfach waren sehr überzeugend, ebenso wie die Leistungen der anderen Prüflinge. Damit hat der Verein 11 neue Gelb-, 5 Gelb-Orange-, 1 Orange-Grün- und einen Grüngurt hinzugewonnen. Die Jugendlichen konnten dank der fleißigen Arbeit von Kerstin Auerbach sogar schon ihre Pässe und Urkunden mit nach Hause nehmen.
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Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
Eva Anton, Pressewartin
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